Der Hipster ist ein absolut lässiger Typ und dementsprechend ist auch seine Kleidung. Vorschriften in puncto Styling kennt er nicht, obwohl sich immer wieder Trends durchsetzen und Gemeinsamkeiten feststellbar sind. Gerade Krawatten gelten als Inbegriff von Kleiderzwang, tauchen aber in Kombination mit Alltagskleidung im Outfit des Hipsters auf.

Absetzen von der Masse

Der Hipster möchte nicht sein wie andere und sich schon gar nicht stylen wie andere. Deshalb sind Krawatten besonders dann angesagt, wenn sie eigentlich nicht erwartet werden. In Kombination mit dem typischen Holzfällerhemd, lässig und locker um den Hals gelegt, wird die Krawatte auch im Alltag zum hipstertauglichen Accessoire.

Individuell und ausgefallen

Eine Krawatte muss, um dem Hipster zu gefallen, natürlich ausgefallen sein. Beliebt sind Modelle wie die „Entchen-Krawatte“ aus der Erfolgssitcom „How I Met Your Mother“ oder andere ausgefallene Motive beispielsweise von der Lieblingsband oder passend zum Hobby mit Basketbällen, Noten oder anderem. Die sonst eher bei den T-Shirts begehrten Foto-Motive finden auch auf der Krawatte einen guten Platz.

Mutige Hipster kombinieren Muster, die als altmodisch gelten und eher bei Großeltern zu vermuten wären. Das früher gehasste Blümchenmuster wird so zum richtigen Hingucker.

Der Materialmix

Ebenfalls ausgefallen sind Krawatten aus untypischen Materialien wie Jeansstoff, Leder, Samt oder mit Karomuster. Träger von Krawatten, die verschiedene Materialien kombinieren, werden neidische Blicke der anderen Hipster auf sich ziehen. Materialmix ist auch bei den unterschiedlichen Kleidungsstücken kein No Go, eine Samtkrawatte passt beispielsweise durchaus zur Jeansjacke.

(Bild: Nicogenin/Wikipedia unter CC BY-SA 2.0)