Heutzutage möchte auch die Männerwelt modisch sein und gerade im Sommer wird die Kleidung kurz, luftig und farbig. Man trägt zwar nicht so viele Kleidungsstücke wie in kühleren Jahreszeiten, aber trotzdem sind einige Modesünden möglich, die vermieden werden sollten. Wenn einige einfache Grundregeln beachtet werden, steht einem modischen Sommer nichts im Wege und peinliche Auftritte gehören der Vergangenheit an.

Strümpfe in Sandalen

Eine Modesünde, die es seit vielen Jahren gibt, ist das Tragen von Strümpfen in offenen Schuhen. Noch schlimmer wird es, wenn es eine Kombination aus weißen Tennissocken und Trekkingsandalen ist. Trekkingsandalen sollten nur dafür angezogen werden, wofür sie gemacht wurden, nämlich zum Wandern. Männer sollten Sandalen stets ohne Strümpfe tragen, denn das ist ja eigentlich auch der Sinn des luftigen Schuhwerks. Des Weiteren sind gepflegte Füße besonders wichtig, wenn offene Schuhe angezogen werden. Eine Pediküre ist daher sehr empfehlenswert – auch für den Mann.

Kurzarmhemden sind nicht modern

Kurzarmhemden sind nicht modisch, denn sie verleihen dem Träger einen spießigen Look. Kurzärmelige Hemden mit Krawatten kombiniert treiben diesen unvorteilhaften Look auf die Spitze. Aber es gibt noch eine Steigerung dieser Modesünde, nämlich wenn die Ärmel einen sehr weiten Schnitt haben. Auch wenn solch ein Hemd im Sommer luftiger ist, sollte man vermeiden, es zu tragen. Wer schön sein will, muss eben leiden. Lieber sollte man ein Langarmhemd bevorzugen und die Ärmel hochkrempeln. Dadurch erhält der Look eine lässige Note. Ein Poloshirt ist ebenfalls eine luftige Alternative. Wer nicht auf sein Kurzarmhemd verzichten kann, sollte darauf achten, dass die Ärmel eng anliegen.

Tank-Tops höchstens für Bodybuilder

Tank-Tops dienen einzig und allein als Unterhemden und dafür sollten sie verwendet werden. Maximal Bodybuilder bilden eine Ausnahme und könnten diese Shirts tragen. Alle anderen sollten Polo-Shirts oder T-Shirts mit V-Ausschnitt bevorzugen, das ist luftig und sieht lässig, aber nicht „prollig“ aus. Ein Tank-Top mit offenem Hemd kombiniert sorgt ebenfalls für einen lässigen, sportlich-eleganten Auftritt. Allerdings sollte diese Variante auch zum eigenen Typ passen, sonst kann das Outfit aufgesetzt wirken.

Cargo Shorts gehören in die 90er

Die ausgebeulten Hosen mit tausend Taschen sind längst nicht mehr modern. Heute sind Form und Schnitt besonders wichtig. Eine kurze Hose sollte etwas enger anliegen und mindestens bis zum Knie gehen – zu kurze Hosen gehören in die 90er. Bei Hosen, die Überknielänge haben, ist darauf zu achten, dass sie circa in der Mitte des Schienbeins enden und nicht undefinierbar unter dem Knie oder knapp über dem Knöchel. Farblich ist nahezu alles möglich: Der Sommer erlaubt knallige Farben von Grün bis Rot, doch auch Pastelltöne in Blau oder Grau sind denkbar. Bei Weiß ist Vorsicht geboten und Rosa sollte gemieden werden.

(Bild: Werner Heiber – Fotolia)