Es scheint sich immer mehr durchzusetzen, dass eine Krawatte nicht mehr als Erkennungszeichen für Führungskräfte oder bestimmte Branchen steht. Apple-Gründer Steve Jobs machte es vor und stand regelmäßig ohne Krawatte vor der Kamera. Auch andere Branchen lockern ihre Bestimmungen. Doch was woanders Mode ist, zählt nicht für Banken. Hier bleibt die Krawatte Pflicht.

Der Sinn des Dresscodes

Der Bankbereich ist eine Branche, in der es vor allem um Vertrauen und Seriosität geht. Diese gewinnt man nicht nur durch eine perfekte Arbeitsweise, sondern auch mit dem Eindruck nach außen. Dabei ist ein gepflegtes Auftreten das Wichtigste. Die Krawatte ist der Inbegriff von Seriosität und deshalb Pflicht. Sie gehört zum unumstößlichen Dresscode in der gesamten Branche und muss von jedem männlichen Mitarbeiter getragen werden.

Auch wenn in einigen Bereichen die Krawatte nicht mehr Pflicht ist, wird mit ihr auch ein gewisser Anstand verbunden, der ohne Krawatte verloren geht. Denn mit gelockerten Pflichten lockern sich auch gern die Sitten.

Der richtige Business-Look

Im Bankgeschäft trägt jeder Mann eine Krawatte – vom Praktikanten bis hin zum Chef. Dabei darf die Wahl der Krawatte nicht willkürlich erfolgen, da auf ein dezentes Äußeres wert gelegt wird. Im Bankwesen verbreitete und oftmals vorgeschriebene Farben sind Schwarz, Blau, Grau und Anthrazit. Auch auffällige Muster sind nicht erlaubt. Bei Unsicherheiten können diesbezüglich Kollegen und auch der Chef selbst befragt werden. Manchmal werden auch dezente Farbtöne akzeptiert oder bei Männern ohne Kundenkontakt die Regelung gelockert.

(Bild: Jeremias münch – Fotolia)