Eine Krawatte zu binden ist nicht einfach. Viel Übung und einige missglückte Versuche gehen dem ersten guten Knoten voraus. Dennoch gehört eine Krawatte zu einem Anzug einfach dazu: Sie rundet das elegante Erscheinungsbild gekonnt ab und ist selbst auf einem schlichten Hemd ein echter Hingucker. Mithilfe der Clip-on Ties kann das Binden der Krawatte nun umgangen werden.

Ursprung im Sicherheitsdienst
Ursprünglich fand die Idee der Clip-on Ties ihren Einsatz im Sicherheitsdienst. Damit Angreifer die Sicherheitsmänner nicht mit deren Krawatte festhalten, erwürgen oder auf andere Art und Weise behindern konnten, wurden die sogenannten Clip-on Ties, im Deutschen auch Clipkrawatten genannt, erfunden. Zog nun ein Angreifer an dem modischen Accessoire, löste es sich im Handumdrehen vom Kleidungsstück.

Vorteile der Clip-on Ties
Der größte Vorteil der Clip-on Ties ist ihre leichte Handhabung. Statt des aufwendigen Knotens, das nicht nur Zeit, sondern auch jede Menge Übung verlangt, kann die Clipkrawatte mit nur wenigen Handgriffen schnell und präzise durch einen metallischen Klippbügel am Hemd befestigt werden. Dabei ist diese Variante optisch nur schwer von einer herkömmlich gebundenen Krawatte zu unterscheiden. Auch der Sicherheitsaspekt kommt dem Nutzer zugute. So kann sich die Clipkrawatte nicht zuziehen und damit zu einer gefährlichen Waffe werden.

Nachteile der Clip-Krawatte
So leicht das Anlegen der Clip-on Ties auch von der Hand geht – Nostalgiker werden bei diesen Modellen wahrlich nicht auf ihre Kosten kommen. Für viele Männer gehört das Binden der Krawatte einfach zum Anziehen dazu. Außerdem kann der Klippbügel von einem ungünstigen Winkel heraus gesehen werden. Besonders in höhere Positionen ist dies ein eindeutiger Fauxpas, der nach Möglichkeit vermieden werden sollte.

(Bild: Dep. Garcia/Wikipedia unter CC BY-SA 3.0)